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DIE GROSSE KUNST DER EMOTIONEN

 

OPER – SCHAUSPIEL – BALLETT

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Jedermann

Hugo von Hofmannsthal (1874 – 1929)
Das Spiel vom Sterben des reichen Mannes (1911)

„Nun ist wohl Weinens Zeit!“      ( zu den Bildern)

Nach fast 700 Vorstellungen in einem knappen Jahrhundert ist der Jedermann zentraler Bestandteil der DNA der Salzburger Festspiele und schreibt seine Historie in einem fort: ein singulärer Vorgang im deutschsprachigen Theater.
Konzipiert als Wiederbelebung einer mittelalterlichen Moralität nach dem Vorbild des englischen Everyman, angereichert durch Hecastus von Hans Sachs und andere Quellen, schreibt Hofmannsthal über Jahre in einem Europa der kulminierenden Konflikte an seinem Jedermann. Im Kopf immer eine mögliche Umsetzung durch Max Reinhardt: „Trug man, mit vergehenden Jahren, das Wesentliche dieses dramatischen Gebildes stets in sich, zumindest im Unterbewusstsein, so regte sich allmählich Lust und Freiheit, mit dem Stoff willkürlich zu verfahren. Sein eigentlicher Kern offenbarte sich immer mehr als menschlich absolut, keiner bestimmten Zeit angehörig, nicht einmal mit dem christlichen Dogma unlöslich verbunden; nur dass dem Menschen ein unbedingtes Streben nach dem Höheren, Höchsten dann entscheidend zu Hilfe kommen muss, wenn sich alle irdischen Treu- und Besitzverhältnisse als scheinhaft und löslich erweisen, ist hier in allegorisch-dramatische Form gebracht, und was gäbe es Näheres auch für uns?“ Das Wagnis, das Hofmannsthal hier explizit beschreibt, frei mit dem Stoff zu verfahren, und seine thematische Rückführung, die weder zeitlich noch dogmatisch gebunden ist, bilden das ideologische Kraftzentrum des Jedermann.

„Im Kern stellt der Jedermann die Frage: Was passiert, wenn der Tod in das Leben tritt? Der Tod ist in unserer Kultur so sehr verdrängt wie nie zuvor in der Menschheitsgeschichte. Wir versuchen, uns zunehmend von unserer Endlichkeit abzuschotten und uns möglichst wenig damit zu konfrontieren, aber trotzdem ist letztlich allen klar: Um ein bewusstes Leben zu führen, ist es notwendig, einen reflektierten Zugang zum Tod zu finden. Das gehört grundsätzlich zum Leben dazu. Der Mensch muss sich irgendwann mit dem Tod auseinandersetzen; er wird dieser Konfrontation nicht entgehen. Das Mysterium, das dieses Rätsel vom Tod des Menschen und seiner Begegnung mit dem Tod umgibt, existiert in allen Religionen und Kulturen. Und seit Menschen singen und schreiben, Kunst und Bilder produzieren, beschäftigt sie dieses Thema.
Unsere Inszenierung zielt auf eine zeitgenössische Lesart. Wir holen die Menschen in der Gegenwart ab und versuchen, sie mit einer Geschichte zu berühren, die zu jeder Zeit große Relevanz hat. Es gibt im Jedermann, abgesehen vom Stil der Sprache, wenige Hinweise auf die Zeit. Hofmannsthals Sprache, die aus der Wende zum 20. Jahrhundert stammt, kreiert ein Kunstmittelalter, etwas Klassizistisches, eine Nachschöpfung eines anderen Stils, die natürlich viel über ihre eigene Zeit aussagt. Mit der Figur des Jedermann, die Hofmannsthal auf den reichen Mann zugeschnitten hat, spezifiziert er diesen Menschen. So wird sein Jedermann zum ,Spiel vom Sterben des reichen Mannes‘. Trotz dieser Definition steht Jedermann für alle Menschen, weil alle Menschen sterben müssen, wobei es dem Hofmannsthal’schen Jedermann besonders schwerfällt, sich vom Weltlichen zu trennen. Das ist die Zuspitzung.
Auch wenn sich Hofmannsthal stilistisch ins Mittelalter schreibt, steht er doch an einem ganz anderen Punkt der Literaturgeschichte. Mit Max Reinhardt hatte er zudem einen extrem starken Theatermacher an seiner Seite, der — wie Stanislawski zur selben Zeit in Russland — die Entwicklung des neuen Berufsbildes eines modernen Regisseurs prägte. Erheblichen Anteil am Erfolg des Jedermann in Salzburg hatte beim Spiel auf dem Domplatz die direkte Konfrontation des Theaters mit der Kirche, die auch die letzten Dinge verhandeln will, also die Begegnung zwischen Profanem und Spirituellem. Mit dem Domplatz fand Reinhardt einen Ort, wo er diese Pole aufeinanderprallen lassen und für sich eine ganz große Theatralik entwickeln konnte.“

Quelle: Salzburger Festspiele – Michael Sturminger


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Ballett – SCHWANENSEE (P.Breuer)

18.03.2014: BALLETT - Schwanensee (Peter Breuer nach Marius Petipa )

Ballett „Schwanensee“ – Choreographie von Peter Breuer

„Schwanensee“ ist nicht nur für die Ballettwelt das wohl mit Abstand bekannteste Werk dieser Kunstgattung. Für Tänzer und Choreographen ist es das gleichermaßen. Peter Breuer, der seit 1991/1992 Ballettdirektor des Salzburger Landestheaters ist, zeigt ab 20. März 2014 im Haus für Mozart seine Version des Ballettklassikers. Da mit den 17 Tänzerinnen und Tänzern seines fixen Ensembles aber „Schwanensee“ nicht auf die Bühne zu bringen wäre, ist der Ballettchef im Spätsommer 2013 auf die Suche nach Nachwuchstänzern gegangen und an der Escola do Teatro Bolshoi no Brasil in Joinville fündig geworden. An der Schule, die in der Ballettwelt aufgrund ihrer hervorragenden Ausbildung nach dem Modell der russischen Schule einen ausgezeichneten Ruf genießt, konnte er 10 junge Frauen und 5 junge Männer gewinnen, die zum ersten Mal in Europa auf der Bühne tanzen werden

Schwanensee – Zum Stück

Nach der überaus erfolgreichen Ballettproduktion „Nordlichter, eine Sibelius Phantasie“ in der Spielzeit 2008/2009 kehrt Peter Breuer am 20. März 2014 mit dem großen Klassiker „Schwanensee“ in den Festspielbezirk zurück.

Siegfried widerstrebt der Wunsch seiner Mutter, er möge sich bald „standesgemäß“ verheiraten. Am Ufer eines Sees taucht plötzlich eine Gruppe weißer Schwäne auf, deren schönster, Odette, sich in eine junge Frau verwandelt. Siegfried ist sofort verzaubert von ihr, doch eine dunkle Gestalt scheint übermächtigen Einfluss auf Odette zu haben und zieht sie mit sich fort. Traum oder Wirklichkeit? Jedenfalls ist es Siegfried unmöglich, sich auf dem von seiner Mutter organisierten Ball für eine der Frauen zu begeistern. Bis plötzlich Odettes Ebenbild Odile auftaucht. Kann sein Traum so doch noch Wirklichkeit werden?

Pjotr Iljitsch Tschaikowskys Ballett „Schwanensee“ gehört zu den schönsten und am meisten aufgeführten Werken seiner Gattung. Obwohl es der Ballett-Erstling des Komponisten war, ist es sowohl Prototyp als auch Höhepunkt des klassischen Handlungsballetts. Zum Welterfolg wurde es allerdings erst nach Tschaikowskys Tod in der Choreographie von Marius Petipa und Lew Iwanow, die, 1895 erstaufgeführt, bis heute als Maßstab für jede Neuinterpretation gilt.

Wie schon bei „Nordlichter, eine Sibelius-Phantasie“ liegt die Musikalische Leitung in den Händen von Mika Eichenholz, es spielt das Mozarteumorchester Salzburg (Quelle: Salzburger Landestheater)


Ballett – Int. Ballettgala (P.Breuer)


Internationale Ballettgala
von Peter Breuer  und  Reginaldo Oliveira

Längst zählt die Internationale Ballettgala zu den absoluten Highlights des Salzburger Tanzjahres. Sie entwickelte sich im Laufe der Jahre vom Geheimtipp zu einem wahren Publikumsmagneten. Diesen März wird sie deshalb nicht im Landestheater, sondern im großen Haus für Mozart zu sehen sein.

PPeter Breuer und Reginaldo Oliveira laden erstmals gemeinsam Kollegen aus der ganzen Welt ein, die zusammen mit den Tänzerinnen und Tänzern des Salzburger Ballettensembles Spitzenleistungen auf die Bühne bringen werden, um einen Tanzabend der Extraklasse zu gestalten. Das Ballett Zürich zählt ebenso zu den renommierten Gästen wie das Ballett Basel und das Prager Nationalballett. Neben Choreographien der Hausherren – Peter Breuers beliebter Pas de deux aus seiner „Carmen“ und „Lulu“ – sowie von dem Nachwuchschoreographen und Kammertänzer Flavio Salamanka, der seit 2017/2018 im Ensemble des Salzburger Landestheaters brilliert, dürfen Sie sich auf Choreographien des Baseler Ballettchefs Richard Wherlock sowie des finnischen Jungchoreographen Kristian Lever freuen.

Reginaldo Oliveiras „Ballabile“ aus Verdis „Otello“ sowie „Furioso Polka“, die beide bereits beim Silvesterkonzert aufgeführt wurden, bereichern das Galaprogramm ebenso wie seine Choreographie „Presente“, die der Salzburger Ballettchef als Geschenk an die Karlsruher Ballettchefin Birgit Keil kreierte. Das Tanzstück „Vertigo“ von Starchoreograph Mauro Bigonzetti, das atemberaubendes künstlerisches und athletisches Können von den Tänzerpersönlichkeiten abverlangt, wird Sie fesseln! Und auch Erich Walters Werke sowie Ballettklassiker-Szenen von Marius Petipa und Lew Iwanow aus „Schwanensee“ werden Sie im Programm nicht vermissen! Wir freuen uns ganz besonders, dass dem Ballett des Salzburger Landestheaters großzügig Uwe Scholz‘ Kreation „Adam und Eva“ für die Einstudierung durch Márcia Jaqueline und Flávio Salamanka überlassen wurde.

Als Highlights werden diesmal unter anderen die Erste Solistin des Stuttgarter Balletts, Miriam Kacerova, und Yen Han, Primaballerina vom Ballett Zürich zusammen mit dem Tänzer und Choreographen Filipe Portugal dabei sein, weiters die beiden Solisten Aya Watanabe und Giovanni Rotolo vom Nationalballett Prag und Benito Gutierrez Diego vom Ballett Basel, für den Richard Wherlock ein eigenes „Solo for Diego“ kreiert hat.     (Quelle: Salzburger Landestheater)

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