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Tobias Angerer Golfchallenge

Tobias Angerer Golfchallenge12.05.2018: GOLF - Tobias Angerer Golfchallenge

„Ich bin sprachlos und dankbar zu gleich, ein Wahnsinn“, so kommentierte Skilangläufer Tobias Angerer das Ergebnis seiner Golfchallenge. 32.000 Euro sind für den guten Zweck bei dem Turnier auf der Anlage des Golfresorts in Grassau zusammengekommen. Jeweils 12.000 Euro gehen an den Irmengardhof in Gstadt und an die Special Olympics Bayern. Im kommenden Jahr finden die Landesspiele in Reit im Winkl statt. 8.000 Euro bekommt das Projekt des nach einem Unfall querschnittsgelähmten Skifahrers Nikolai Sommer. „Es lohnt sich, in diese Richtung was zu machen und gemeinsam was zu erreichen“, freute sich der ehemaliger zweifache Gesamtweltcupsieger. So konnte die Spendensummer gegenüber den vergangenen Jahr um 10.000 Euro gesteigert werden. Das sorgte auch für Freude bei der ehemaligen Biathletin Magdalena Neuner. Sie ist Schirmherrin des Irmengadhofes in Gstadt. Dort werden Eltern und Angehörige von schwerstkranken Kindern und Jugendlichen betreut. „Es ist gigantisch was der Tobi und seine Frau Romy da jedes Jahr auf die Beine stellen. Es war ein toller Tag und ich habe selber mitgespielt und viel Spaß gehabt“, meinte Neuner. Sie ist besonders stolz, dass der Irmengardhof in den vergangen fünf bis sechs einen schönen Sprung gemacht hat. „Die Einrichtung ist kontinuierlich gewachsen. Viele Menschen kennen mittlerweile den Irmengardhof und unterstützen uns.“  Die einstige Ausnahmesportlerin ist nach wie vor gefragt und ziemlich viel unterwegs. „In erster Linie bin ich aber Mutter und für die Familie da“, die 31-jährige hat eine Tochter und einen Sohn. Im kommenden Winter wird für die ARD weiter als Biathlon-Expertin unterwegs sein. „Biathlon wird immer zu meinem Leben gehören“, gibt sie zu.

Ex-Löwe Bender traut 1860 Aufstieg zu

Ein gefragter Teilnehmer an der Golfchallenge ist auch Ex-Profifußballer Manni Bender gewesen. Seine Meinung war vor allem zum bevorstehenden Aufstiegsspiel zur 3. Liga zwischen 1860 München und dem FC Saarbrücken gefragt. „Saarbrücken ist zwar besser, aber die Löwen werden sich durchsetzten“, meinte der ehemalige Löwe. Immerhin hatte Bender im vergangenen Jahr beim Turnier auch den Abstieg von 1860 prophezeit. Etwas mühsam verlief die Runde für 2er Bobweltmeister Johannes Lochner aus Berchtesgaden. „Mir hat alles weh getan, wir haben gerade wieder mit der Vorbereitung auf die kommende Saison begonnen. Da hat der Schwung überhaupt nicht gepasst, ich habe die Bälle wohl schön über den ganzen Golfplatz verteilt“, meinte Lochner lachend.

Nikolai Sommer ein Jahr nach seinem Unfall zuversichtlich

Für Nikolai Sommer war der Abend nach dem Turnier ein ganz besonderer. Einen Tag zuvor ist es ein Jahr her gewesen, als er nach dem fürchterlichen Trainingssturz beim Skifahren querschnittsgelähmt wurde. „Ich habe viele Pläne, mit dem Monoski klappt es schon ganz gut“, erzählte der 17-jährige. „Ich möchte mich bei allen bedanken, die mich nach meinen Unfall unterstützt haben. In so einer Situation lernt man seine echten Freunde kennen.“  So gab es beim Galaabend im Golfresort Achental nur zufriedene Gesichter. Angeres Tochter Karlotta hatte nach dem Turnier ihren Auftritt beim Konzert des Jugendorchesters der Traunsteiner Musikschule. Papa Tobias konnte sich zusammen mit Winand Krawinkel vom GC Lauterhofen über den Turniersieg freuen. Den zweiten Platz holten sich Oliver Straube (GOFUS) und Jochen Ernst (GP St. Wedel). Den dritten Platz teilten sich Josef Stadler (GP Gerolsbach) und der Traunsteiner Unternehmer Franz Wimmer mit Langläuferin Steffi Böhler und Dirk Kemen (Celle).                                                                         (Quelle: Siegi Huber

 


Sports Portraits …


… Spitzensportler in einem etwas anderen Licht


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BIATHLON – WukiFoto


B I A T H L O N   –   W U K I F O T O
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Oper / Schauspiel / Ballett …


OPER, SCHAUSPIEL, BALLETT
die große Kunst der Emotionen

 

 

 

 

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Ballett – Int. Ballettgala (P.Breuer)


Internationale Ballettgala
von Peter Breuer  und  Reginaldo Oliveira

Längst zählt die Internationale Ballettgala zu den absoluten Highlights des Salzburger Tanzjahres. Sie entwickelte sich im Laufe der Jahre vom Geheimtipp zu einem wahren Publikumsmagneten. Diesen März wird sie deshalb nicht im Landestheater, sondern im großen Haus für Mozart zu sehen sein.

PPeter Breuer und Reginaldo Oliveira laden erstmals gemeinsam Kollegen aus der ganzen Welt ein, die zusammen mit den Tänzerinnen und Tänzern des Salzburger Ballettensembles Spitzenleistungen auf die Bühne bringen werden, um einen Tanzabend der Extraklasse zu gestalten. Das Ballett Zürich zählt ebenso zu den renommierten Gästen wie das Ballett Basel und das Prager Nationalballett. Neben Choreographien der Hausherren – Peter Breuers beliebter Pas de deux aus seiner „Carmen“ und „Lulu“ – sowie von dem Nachwuchschoreographen und Kammertänzer Flavio Salamanka, der seit 2017/2018 im Ensemble des Salzburger Landestheaters brilliert, dürfen Sie sich auf Choreographien des Baseler Ballettchefs Richard Wherlock sowie des finnischen Jungchoreographen Kristian Lever freuen.

Reginaldo Oliveiras „Ballabile“ aus Verdis „Otello“ sowie „Furioso Polka“, die beide bereits beim Silvesterkonzert aufgeführt wurden, bereichern das Galaprogramm ebenso wie seine Choreographie „Presente“, die der Salzburger Ballettchef als Geschenk an die Karlsruher Ballettchefin Birgit Keil kreierte. Das Tanzstück „Vertigo“ von Starchoreograph Mauro Bigonzetti, das atemberaubendes künstlerisches und athletisches Können von den Tänzerpersönlichkeiten abverlangt, wird Sie fesseln! Und auch Erich Walters Werke sowie Ballettklassiker-Szenen von Marius Petipa und Lew Iwanow aus „Schwanensee“ werden Sie im Programm nicht vermissen! Wir freuen uns ganz besonders, dass dem Ballett des Salzburger Landestheaters großzügig Uwe Scholz‘ Kreation „Adam und Eva“ für die Einstudierung durch Márcia Jaqueline und Flávio Salamanka überlassen wurde.

Als Highlights werden diesmal unter anderen die Erste Solistin des Stuttgarter Balletts, Miriam Kacerova, und Yen Han, Primaballerina vom Ballett Zürich zusammen mit dem Tänzer und Choreographen Filipe Portugal dabei sein, weiters die beiden Solisten Aya Watanabe und Giovanni Rotolo vom Nationalballett Prag und Benito Gutierrez Diego vom Ballett Basel, für den Richard Wherlock ein eigenes „Solo for Diego“ kreiert hat.     (Quelle: Salzburger Landestheater)

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Ballett – CINDERELLA (P.Breuer)


Cinderella'“ von Sergej Prokofjew I Peter Breuer
Das große Märchenballett im Haus für Mozart

Nichts als Arbeit und böse Worte erfährt Cinderella von ihrer zänkischen Stiefmutter und den selbstsüchtigen Stiefschwestern. Doch wegen ihrer beständig hilfsbereiten und selbstlosen Art erfüllt eine gute Fee ihren größten Wunsch: den Besuch des königlichen Balls. In einem wunderschönen Kleid tanzt Cinderella dort bis Mitternacht mit dem Prinzen, der nur Augen für das ihm unbekannte Wesen hat. Sobald der zwölfte Glockenschlag erklingt, muss sie jedoch wieder zurück in ihrem trostlosen Alltagsleben sein. Bei der eiligen Flucht in letzter Sekunde verliert Cinderella einen Schuh – die einzige Hoffnung für den verliebten Prinzen, der sich unverzüglich auf die Suche nach dem besonderen Mädchen macht.

Ein Kleid, ein Schuh, ein Glockenschlag – Cinderella tanzt sich durch ihre romantische Geschichte. Gleichzeitig vereinen sich in Sergej Prokofjews abendfüllendem Ballett, das am 21. November 1945 am Bolschoi-Theater Moskau uraufgeführt wurde, Tanz, Magie und Märchen mit der modernen Weltanschauung des Komponisten. Prokofjew wünschte, dass Cinderella nicht nur eine Märchenfigur, sondern „ein wirklicher Mensch sei, der wie wir alle denkt, sich bewegt, leidet und freut.“ In diesem Sinne wird in dem Ballett des russischen Komponisten der Handlungsschwerpunkt auf den Dialog zwischen Gut und Böse verlagert, und das mit erstaunlichem Ausgang.

Zusammen mit „Romeo und Julia“ gehört „Cinderella“ zu Prokofjews (1891–1953) beliebtesten Ballettkompositionen. Seine Musik klingt humorvoll-skurril, ist rhythmisch-pointiert und arbeitet mit Motiven, die die Gemütszustände der Protagonisten widerspiegeln. Diese Bildsprache seiner Komposition kokettiert mit dem Märchensujet. Im zweiten Akt zitiert Prokofjew außerdem Motive des bekannten Marsches aus seiner Oper „Die Liebe zu den drei Orangen“ – ein Augenzwinkern des Komponisten.

Wie schon bei seiner Erfolgsproduktion „Schwanensee“ 2014 bringt Peter Breuer zusammen mit seinem Bühnen- und Kostümbildner Bruno Schwengl im Haus für Mozart ein weiteres großes Handlungsballett auf die Bühne. Und wieder darf man gespannt sein auf die zeitgenössische Interpretation eines Märchens, mit dem viele von uns groß geworden sind. Die musikalische Leitung des Abends übernimmt Leslie Suganandarajah, der sich damit erstmals dem Salzburger Publikum vorstellt. (Quelle: Salzburger Landestheater)

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Ballett – SCHWANENSEE (P.Breuer)

18.03.2014: BALLETT - Schwanensee (Peter Breuer nach Marius Petipa )

Ballett „Schwanensee“ – Choreographie von Peter Breuer

„Schwanensee“ ist nicht nur für die Ballettwelt das wohl mit Abstand bekannteste Werk dieser Kunstgattung. Für Tänzer und Choreographen ist es das gleichermaßen. Peter Breuer, der seit 1991/1992 Ballettdirektor des Salzburger Landestheaters ist, zeigt ab 20. März 2014 im Haus für Mozart seine Version des Ballettklassikers. Da mit den 17 Tänzerinnen und Tänzern seines fixen Ensembles aber „Schwanensee“ nicht auf die Bühne zu bringen wäre, ist der Ballettchef im Spätsommer 2013 auf die Suche nach Nachwuchstänzern gegangen und an der Escola do Teatro Bolshoi no Brasil in Joinville fündig geworden. An der Schule, die in der Ballettwelt aufgrund ihrer hervorragenden Ausbildung nach dem Modell der russischen Schule einen ausgezeichneten Ruf genießt, konnte er 10 junge Frauen und 5 junge Männer gewinnen, die zum ersten Mal in Europa auf der Bühne tanzen werden

Schwanensee – Zum Stück

Nach der überaus erfolgreichen Ballettproduktion „Nordlichter, eine Sibelius Phantasie“ in der Spielzeit 2008/2009 kehrt Peter Breuer am 20. März 2014 mit dem großen Klassiker „Schwanensee“ in den Festspielbezirk zurück.

Siegfried widerstrebt der Wunsch seiner Mutter, er möge sich bald „standesgemäß“ verheiraten. Am Ufer eines Sees taucht plötzlich eine Gruppe weißer Schwäne auf, deren schönster, Odette, sich in eine junge Frau verwandelt. Siegfried ist sofort verzaubert von ihr, doch eine dunkle Gestalt scheint übermächtigen Einfluss auf Odette zu haben und zieht sie mit sich fort. Traum oder Wirklichkeit? Jedenfalls ist es Siegfried unmöglich, sich auf dem von seiner Mutter organisierten Ball für eine der Frauen zu begeistern. Bis plötzlich Odettes Ebenbild Odile auftaucht. Kann sein Traum so doch noch Wirklichkeit werden?

Pjotr Iljitsch Tschaikowskys Ballett „Schwanensee“ gehört zu den schönsten und am meisten aufgeführten Werken seiner Gattung. Obwohl es der Ballett-Erstling des Komponisten war, ist es sowohl Prototyp als auch Höhepunkt des klassischen Handlungsballetts. Zum Welterfolg wurde es allerdings erst nach Tschaikowskys Tod in der Choreographie von Marius Petipa und Lew Iwanow, die, 1895 erstaufgeführt, bis heute als Maßstab für jede Neuinterpretation gilt.

Wie schon bei „Nordlichter, eine Sibelius-Phantasie“ liegt die Musikalische Leitung in den Händen von Mika Eichenholz, es spielt das Mozarteumorchester Salzburg (Quelle: Salzburger Landestheater)


Dance for Satisfaction (P.Breuer)

 Dance for SatisfactionDance for Satisfaction

Uraufführung: 26. April 2015, 19.00 Uhr / Republic

Die Musik der Rolling Stones begeisterte schon immer die Massen und inspirierte Künstler unterschiedlichster Fachrichtungen. Der erst kürzlich mit dem Deutschen Tanzpreis geehrte Ballettdirektor Peter Breuer zollt den Kultrockern aus Großbritannien nun mit seiner neuesten Ballettkreation „Dance for Satisfaction“ Tribut. Das Publikum erwartet eine energiegeladene Show mit den Songs der Rolling Stones.

Dabei bilden die Texte den Ausgangspunkt einer generationenübergreifenden Geschichte über die Liebe zur Musik, zum Tanz und zwischenmenschliche Freuden und Probleme. Im Zentrum des Abends stehen die legendären Groupies der Band wie Uschi Obermaier, Jerry Hall und Marianne Faithful. Genauso wie sich die Geschichte nicht nur auf das Leben der Stones beschränkt, wird auch die Musik bei „Dance for Satisfaction“ zahlreiche Cover-Versionen beinhalten.

Nach dem erfolgreichen „Beatles-Tanzabend“ von 2012 kehrt das Salzburg Ballett nun zurück auf die Rock’n’Roll erprobte Bühne des Republic. Bühnenbildner Andreas Lungenschmid, der bereits phantasievolle Räume für „Elements“ und „The Wall“ schuf, sorgt für die richtige Atmosphäre.

Szenische Konzeption Peter Breuer und Tobias Hell Choreographie Peter Breuer Bühne Andreas Lungenschmid Kostüme Bettina Richter

Mit Eriko Abe, Anastasia Bertinshaw, Manuela Kelly da Costa, Ashley Hagler, Kristina Kantsel, Liliya Markina, Cristina Uta, Kate Watson, Anna Yanchuk; Iure de Castro, Yoshito Kinoshita, Andrii Lytvynenko, José Flaviano de Mesquita jr., Marian Meszaros, Patric Palkens, Vincenzo Timpa, Josef Vesely

Premiere 26. April 2015, 19.00 Uhr / Republic

Termine 29.04. / 03.05. / 08.05. / 12.05. / 20.05. / 21.05. / 27.05. / 28.05. / 06.06. / 07.06.2015   –   (Quelle: Salzburger Landestheater)


Peter Gabriel – Back to font

24.11.2014: MUSIK - Peter Gabriel (Back To Front)Peter Gabriel auf seiner  BACK TO FONT  Tour in der Salzburgarena

Was die „Back to Front“-Tour für Fans zu einem ganz besonderen Event werden ließ: ist diese „Back to Front Tour 2014“: Anlässlich des 25-Jahr-Jubiläums seines legendären Erfolgsalbums „So“ trommelte der Vollblutmusiker kurzentschlossen die Band von damals zusammen – und feiert so seinen großen Welterfolg auf ganz spezielle Weise: einer Tournee mit all den Original-Hits – und in der Originalbesetzung von 1987 – mit David Rhodes an der Gitarre, am Bass Tony Levin, am Keyboard David Sancious und am Schlagzeug Manu Katché. Und selbstverständlich waren alle Originalhits – von „Sledgehammer“ bis „Don´t give up“ in Salzburg zu hören. Seit kurzem darf Peter Gabriel sich über eine weitere, hohe Auszeichnung freuen. Nachdem er bereits 2010 als Mitglied von Genesis in die Rock’n’Roll Hall of Fame aufgenommen wurde, wurde er erst gerade jetzt am 10. April zum zweiten Mal – dieses Mal als Solokünstler – in die Rock’n’Roll Hall of Fame aufgenommen! Nicht schlecht, der Herr. (Quelle: Udo Kewitsch)


JEDERMANN 2016

Miriam Fussenegger als Buhlschaft und Cornelius Obonya als Jedermann am 20.07.2016 während der Fotoprobe des Schauspiels Jedermann ( Hugo von Hofmannsthal ) am Salzburger Domplatz, Salzburg, Österreich


(Pressebilder)   Jedermann ( Hugo von Hofmannsthal ) Salzburger Domplatz, Salzburg, Österreich

Als der Jedermann von Hugo von Hofmannsthal vor 105 Jahren erstmalig gespielt wurde, noch dazu in Berlin im Circus Schumann, in der Regie des Shootingstars Max Reinhardt, jubelte das Publikum und die Kritik schüttelte ungläubig den Kopf.

Man prophezeite dem Werk eine kurze Lebensdauer und bescheinigte ihm literarische und weltanschauliche Nichtswürdigkeit. Das Publikum jubelte weiter und stürmte die bald im gesamten deutschsprachigen Raum stattfindenden Vorstellungen. Dabei ist es geblieben.

Selten hat ein Theaterstück derartig vernichtende Besprechungen ausgehalten und sich gleichzeitig derartiger Beliebtheit erfreut. Ein Wunder gewissermaßen. Oder auch nur eine tiefere Wahrheit des Theaters.

In Salzburg wird der Jedermann seit über neunzig Jahren gespielt, man kann nicht an die Festspiele denken, ohne nicht zugleich den Jedermann zu assoziieren – auch wenn man das Stück nie gesehen hat. Der Jedermann gehört zu Salzburg wie Mozart, böse Zungen würden sagen, wie die Mozartkugeln. Der wirklich große Fritz Kortner ließ sich zu der nicht unkomischen Bemerkung hinreißen, dass im Jedermann die aus aller Welt herbeigeeilten Millionäre erführen, dass eher ein Reicher in den Himmel ginge als ein Kamel durch ein Nadelöhr. Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit wird jedenfalls jede neue Inszenierung zu medialem Unmut führen, aber mit der gleichen Wahrscheinlichkeit ausverkauft sein. Gestern, heute und morgen mutmaßen die Gegner des Jedermann offensichtlich, dass das Publikum entweder zu dumm, zu katholisch, zu anspruchslos, zu konservativ oder alles dies zusammen sei.

Auf die Gefahr hin, als minderbemittelt, frömmlerisch, restaurativ und kenntnislos bezeichnet zu werden, möchte ich bekennen: Ich liebe den Jedermann.

Ja, ich lache manchmal über die Knittelverse und den seltsam gedrechselten Duktus. Ja, ich wundere mich über die Instant-Bekehrung des reichen Mannes, aber in Wahrheit bin ich gerührt. Und so ergeht es, glaube ich, auch dem übrigens völlig heterogenen Publikum.

Der Tod und die Sehnsucht nach einem Sinn und einem Danach sind auf der Hand liegende, aber deshalb nicht zu vernachlässigende Beunruhigungen unseres Lebens. Vielleicht die wesentlichen.

In der vorsätzlichen Naivität des Stückes liegt sein Raffinement. In den vielen, vielen Vorstellungen, die ich gesehen, gespielt und verantwortet habe, hat das Publikum jedenfalls geweint, gelacht und gejubelt. Er ist doch ein Wunder, der Jedermann. Ein Theaterwunder nur, aber immerhin …

Quelle: Sven-Eric Bechtolf (Salzburger Festspiele)

 

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